Futtermittelallergie beim Hund: Symptome, Diagnose und Behandlung

Hundeapotheke bei Parasitenbefall deines Hundes

Du kennst es wahrscheinlich auch aus deinem „menschlichen“ Umfeld: Etliche unserer Freunde und Bekannten leiden an Nahrungsunverträglichkeiten bis hin zu Laktose-Intoleranz oder Zöliakie. Die Auswahl an glutenfreien, laktosefreien oder zuckerfreien Produkten in Supermärkten steigt.

Aber so geht es nicht nur uns Menschen: Auch immer mehr Hunde leiden an Futtermittelallergien. Was eine Allergie auslöst, ist von Hund zu Hund ganz unterschiedlich und auch wie schwerwiegend die allergische Reaktion ist, ist sehr individuell und kann sich im Laufe der Zeit verändern.

Dieser Beitrag soll dir dabei helfen zu erkennen, ob dein Hund an einer Allergie leidet und dir mögliche Lösungen aufzeigen. Beachte aber unbedingt, dass der Artikel den Gang zum Arzt nicht ersetzen kann. Du musst bitte unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, wenn dein Hund die unten genannten Symptome zeigt. Der Tierarzt wird deinen Hund dann nämlich auch auf andere Krankheitsbilder untersuchen, die ähnliche oder sogar die gleichen Symptome auslösen können.

Symptome einer Futtermittelallergie beim Hund

Die Symptome einer Futtermittelallergie bei Hunden reichen von Juckreiz oder Ausschlägen bis hin zu Durchfall oder Erbrechen. Auch Haut- und Fellprobleme können ein Anzeichen sein, dass dein Hund an einer Futtermittelallergie leidet.

Wie bereits erwähnt, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, wenn dein Hund diese Symptome zeigt, da zum Beispiel auch Parasiten für Juckreiz verantwortlich sein können.

Diagnose

Die Diagnose von Futterallergien ist leider oft nicht einfach und langwierig. Blutanalysen oder Labortests mit Hautproben können zwar angeboten werden, aber diese sind nicht wirklich aufschlussreich, weshalb die sogenannte „Ausschlussdiät“ die einzige Möglichkeit ist, der Allergie wirklich auf den Grund zu gehen.

Bei der Ausschlussdiät (häufig auch Eliminationsdiät genannt) wird dem Hund mindestens acht Wochen lang nur eine einzige Proteinquelle (also Fleischsorte) gefüttert. Auch bei den Leckerlis darf nur dieses eine Protein gegeben werden, um das Ergebnis der Ausschlussdiät nicht zu verfälschen. Dabei greift man zunächst häufig auf besonders exotische Proteinquellen zurück, mit denen der Hund bisher keinen Kontakt gehabt und daher aller Wahrscheinlichkeit nach noch keine Allergie dagegen entwickelt hat.

Verschwinden die Symptome nach diesen acht bis zwölf Wochen, scheint der Hund die gefütterte Proteinquelle zu vertragen. Diese Ausschlussdiät kann man bei Bedarf mit weiteren Proteinquellen wiederholen, um dem Hund ein breiteres Spektrum an verträglichen Proteinquellen anbieten zu können. Daher kannst du nun auch andere Bestandteile des Futters auf die Verträglichkeit testen. Ändere aber immer nur eine Zutat, damit du gegebenenfalls wieder auftretende Symptome genau darauf zurückführen kannst.

Beachte dabei jedoch unbedingt, dass die Futterumstellung schrittweise über mehrere Tage erfolgen sollte, damit sich dein Hund an das neue Futter gewöhnen kann. Eine zu schnelle Umstellung kann auch zu Durchfall führen, obwohl dein Hund gegen das neue Futter vielleicht gar keine Reaktion zeigen würde, wenn die Umstellung sanft erfolgt.

Behandlung

Hat man schlussendlich herausgefunden, welche Proteinquellen der Hund verträgt, füttert man ein Leben lang ausschließlich diese. Ausnahmen darf es nicht geben, da die allergischen Reaktionen sonst zurückkommen könnten.

Mittlerweile gibt es verschiedene Optionen für hypoallergenes Hundefutter, die dann jeweils nur eine Protein- und Kohlenhydratquelle enthalten oder du barfst deinen Hund und hast so die volle Kontrolle über die Zutaten. Dabei solltest du jedoch sehr genau darauf achten, dass dein Hund mit genügend Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird und dir zu Beginn vielleicht Rat von einem Experten bei der Zusammenstellung der Futterrationen holen.

Natürliche Hundeleckerli mit Insekten

Auch unsere hypoallergenen Hundeleckerli TenePops können dich bei einer hypoallergenen Fütterung deines Hundes unterstützen. Die bestehen aus zwei bis drei natürlichen Zutaten. Als exotische Proteinquelle verwenden wir Insekten (genauer gesagt Mehlwürmer), gegen die dein Hund sicherlich keine Allergie aufweist. Damit kannst du diese als Leckerli verwenden, obwohl dein Hund an einer Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit leidet.

TenePops - die natürlichen Hundeleckerli

Für Erfahrungsberichte zu der Verwendung von TenePops bei Futtermittelallergien lies dir gerne auch das Interview mit Steffi über ihre Hündin Frieda durch oder schau mal auf Snoktis vorbei, diese hat die TenePops ebenfalls gründlich unter die Lupe genommen.

Wenn du Fragen zu der Ernährung deines Hundes hast, schreib uns doch einfach einen Kommentar hier unter den Artikel und gerne auch eine E-Mail an info@tenetrio.de. Wir helfen dir gerne weiter!

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