Während des diesjährigen Zukunftstages des Landes Brandenburg war auch das Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam vertreten. Das Ziel des Zukunftstages ist es, die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler über verschiedene Studienrichtungen und mögliche Berufsbilder zu informieren, gerade auch in traditionell Geschlechter-untypischen Berufen, um so die spätere Karrierewahl zu erleichtern.

Die Lebensmittelchemikerin Dr. Franziska Ebert vom Lehrstuhl für Lebensmittelchemie der Universität Potsdam informierte die Jugendlichen über das Studium der Ernährungswissenschaft und den Arbeitsalltag als Wissenschaftlerin an einer Universität. Weiterhin demonstrierte sie, wie man mit Hilfe von Lebensmitteln den pH-Wert messen kann und was das Element Stickstoff so alles kann – zum Beispiel leckeres Eis zaubern.

Dr. Franziska Ebert erläutert die Nutzung von flüssigem Stickstoff

Herstellung des Schokoladeneises

Das Eis konnten sich die Schüler noch durch geröstete Heuschrecken aufpeppen, denn während der Theorie-Einheit hatte Ina bereits das Thema Entomophagie erläutert und die Jugendlichen ihre eigenen Pralinen mit essbaren Insekten kreieren lassen. Die besonders Experimentierfreudigen naschten daher Schokoeis mit Heuschrecken und waren von den nussigen Knusperstreuseln begeistert.

Schokoeis mit krabbeliger Knuspergarnitur

Leckere Mehlwurmpralinen mit weißer Schokolade

Am Nachmittag ging es dann ans Eingemachte und die Jugendlichen erarbeiteten nach einer kurzen Vorstellung des Projekts TeneTRIO, welche Faktoren für die Gründung eines Unternehmens wichtig sind und wie man die Idee der TenePops gut in einem Werbespot umsetzen könnte.

Entwicklung des Konzepts für den TeneTRIO-Werbespot

Insgesamt vermittelte dieser interaktive Tag den Teilnehmenden einen breiten Eindruck vom möglichen Karriereweg eines Ernährungswissenschaftlers und weckte das Interesse von essbaren Insekten als alternative Proteinquelle.

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