TeneTRIOs 10 Tipps, um den Sommer mit deinem Vierbeiner unbeschwert genießen zu können

Sommer, Sonne, Sonnenschein – was gibt es schöneres? Damit auch dein Hund den Sommer in vollen Zügen genießen kann, solltest du jedoch einiges beachten. Dafür haben wir die folgende Liste mit nützlichen Tipps rund um die heiße Jahreszeit zusammengestellt (hier geht’s zur Zusammenfassung):

Hitze

Während uns Menschen bei heißen Temperaturen oft der Schweiß in Strömen läuft, sieht es beim Hund ganz anders aus. Hunde schwitzen so gut wie gar nicht, denn sie haben nur wenige Schweißdrüsen unter ihren Pfoten. Abkühlung finden sie durch das Hecheln, das man daher vor allem im Sommer häufig bei den Vierbeinern beobachten kann.

Hecheln, um der Hitze Herr zu werden

Beim Hecheln wird durch die Verdunstung des Speichels Kälte erzeugt. Dies führt jedoch zu einem größeren Flüssigkeitsverlust beim Hund, sodass du immer darauf achten solltest, dass dein Hund stets ausreichend frisches Trinkwasser in seinem Napf hat. Wenn ihr zusammen unterwegs seid, biete ihm öfter zwischendurch etwas zu trinken im Napf für unterwegs an.

Da Hunde sich durch das Hecheln nur bedingt abkühlen können, ist der Hitzschlag für sie ein großes Risiko im Sommer. Du solltest deinen Hund daher nie unbeaufsichtigt im Auto lassen, während du irgendwelche Erledigungen machst. Auch das Parken im Schatten oder ein offener Spalt im Autofenster reichen nicht aus, um die Temperatur niedrig zu halten. Denn selbst bei einer relativ geringen Außentemperatur von 24°C kann die Temperatur im Autoinneren innerhalb einer Stunde bis auf 50°C klettern. Da für Hunde bereits Temperaturen ab 30°C problematisch sind, kann ein solches Verhalten schnell zur echten Gefahr für deinen Vierbeiner werden (Quellen siehe unten).

Sonne

Wenn dein Hund sehr langes oder dichtes Fell hat, bieten sich auch ein kürzerer Sommerschnitt oder das Ausdünnen des Fells an, damit ihm die Hitze weniger zu schaffen macht. Du solltest jedoch sehr darauf achten, das Fell nicht zu kurz zu schneiden, damit nicht die Gefahr des Sonnenbrands droht. Gerade bei Hunden mit natürlicherweise dünnem oder hellem Fell ist dieses Risiko durchaus gegeben, sodass auch die Verwendung einer hundegeeigneten Sonnencreme empfehlenswert sein kann, wenn ihr euch lange in der Sonne aufhaltet. Vor allem an fellfreien Stellen im Bauch und Leistenbereich sowie an der Nasen- und Ohrenregion solltest du dein Tier besonders schützen. Achtet dabei darauf, dass die Creme keine Silikone oder Para-Aminobenzoesäure (PABA) enthält, da diese Substanzen giftig sind, wenn dein Hund diese abschleckt. Zudem sollte die Sonnencreme frei sein von Farb-, Konservierungs- und Duftstoffen. Prinzipiell solltet ihr euch natürlich vermehrt im Schatten aufhalten und den Vierbeiner nie der prallen Sonne aussetzen.

Mit ihrem kurzen Fell neigen Boxer zu Sonnenbrand und damit assoziierten Krebserkrankungen

Gassi gehen

Auch bei den täglichen Spaziergängen mit deinem Partner auf vier Pfoten gibt es im Sommer einiges zu beachten. Gerade in der Stadt führt die Runde sicher häufig über betonierte oder gepflasterte Wege. Diese können jedoch unter der Sonneneinstrahlung extrem heiß werden, sodass die Hunde sich die Pfoten verbrennen können. Wähle daher nach Möglichkeit lieber Wege durch den Wald oder Park für die Gassirunde, diese spenden meist auch mehr Schatten. Wenn euer Hund gerne badet, könntet ihr zusätzlich an einem umliegenden See eine kleine Badepause einlegen. Dabei kann sich dein Hund schön erfrischen!

Um die größte Hitze zu vermeiden, könnt ihr die ausgedehnteren Spaziergänge auch eher auf die frühen Morgen- bzw. späten Abendstunden verlegen, wenn die Sonne noch nicht bzw. nicht mehr so stark scheint.

Spaziergänge in freier Natur sind für den Sommer ideal

Spielen

Sicher hältst auch du dich besonders bei schönem Wetter gerne in der Natur auf und spielst oder trainierst dort ausführlich mit deinem Vierbeiner. Der Hund ist dabei so begeistert bei der Sache, dass er oft gar nicht merkt, wie erschöpfend das Spielen bei höheren Temperaturen für sein Herz-Kreislauf-System ist. Daher ist es deine Aufgabe, darauf zu achten, dass er sich nicht zu sehr verausgabt, denn dies kann unter Umständen zum Kreislaufkollaps oder Hitzschlag führen. Beachte daher die Zeichen, die dein Hund dir sendet, indem er sehr stark hechelt und erschöpft wirkt. Spielt lieber etwas ruhiger miteinander und gönnt euch zwischendurch kleine Verschnaufpausen.

Gemeinsame Verschnaufpause im Grünen

Futter

Wir kennen es von uns Menschen: Im Sommer wollen wir lieber erfrischende, kleinere Mahlzeiten essen, sonst liegen sie uns schwer im Magen. Das geht deinem Hund nicht anders, auch sein Futter kann ihm im Sommer mitunter zu schaffen machen, wenn es sich um große, schwere Portionen handelt. Stell deinem Hund lieber mehrere kleinere Futterrationen zur Verfügung. Selbst gemachtes Hundeeis, zum Beispiel auf Quarkbasis, oder ein Stück kühle Wassermelone können für eine zusätzliche Erfrischung von innen sorgen.

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